Mit etwas Verspätung ist die Diskussion um die Universität 2.0 und MOOCs (Massive Open Online Courses) 2013 auch in Deutschland angekommen. Einer der Pioniere erklärt in einem 15-minütigen Vortrag vom Januar 2014 die Grundlagen:
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Donnerstag, 6. März 2014
Dienstag, 5. März 2013
Wikipedia verstehen
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1. Wie ist Wikipedia entstanden?
2. Grundprinzipien von Wikipedia
3. Weitere Regeln in der Welt der "freien Enzyklopädie"
4. Erfolgsfaktoren und Wikipedianer
5. Motivation der AutorInnen
6. Wie schreibe ich einen Artikel?
7. Wie finanziert sich Wikipedia?
8. Weitere Projekte der Wikimedia Foundation
9. Fazit: Ist Wikipedia eine zuverlässige Quelle?
Dienstag, 3. Juli 2012
Aufsatz "Web 2.0 in der Hochschullehre"
Mandy Schiefner und Michael Kerres (Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement der Universität Duisburg / Essen) haben für den Band "E-Learning: Einsatzkonzepte und Erfolgsfaktoren des Lernens mit interaktiven Medien" (hg. v. U. Dittler, München: Oldenbourg, 2011) einen Aufsatz zum Thema "Web 2.0 in der Hochschullehre" verfasst (preprint als pdf), der versucht, einen Überblick zu geben.
Ausgehend von einer Begriffsbestimmung von "Web 2.0" und der Feststellung, dass im und durch das Web 2.0 Grenzen verschwimmen (zwischen Arbeit und Privatleben, zwischen Lehrenden und Lernenden etc.), versuchen sie eine systematische Bestandsaufnahme der Einsatzmöglichkeiten von Social Software in der Lehre. Dabei versuchen die Autoren, "...nicht die Technologie in den Vordergrund zu rücken, sondern das jeweilige Bildungsproblem. (...) Im Vordergrund ... steht also das didaktische Problem, das es zu lösen gilt und für das Social Software als Bildungswerkzeug genutzt werden kann" (S. 4, preprint).
Kursorisch geht es dann um Blogs, Wikis, Podcasts, Social Bookmarking oder Twitter zur Begleitung von Vorlesungen auf der einen, Seminaren / Übungen / Exkursionen auf der anderen Seite. Eine entscheidende Änderung scheint mehrfach auf, nämlich die Tatsache, dass es heute nicht mehr schwierig und teuer, sondern kinderleicht und kostenlos ist, etwas zu publizieren und damit ein (potenziell sehr großes) Publikum anzusprechen und (vielleicht) in einen Dialog einzutreten.
Wichtige Aspekte, die in unseren Seminaren zum Thema "Web 2.0 in der Lehre" im Mittelpunkt stehen, werden übrigens in beiden Fällen nicht angesprochen, etwa alle Fragen des persönlichen webbasierten Wissensmanagements, der Arbeitsorganisation oder der Recherche mit Web 2.0-Tools...
Ausgehend von einer Begriffsbestimmung von "Web 2.0" und der Feststellung, dass im und durch das Web 2.0 Grenzen verschwimmen (zwischen Arbeit und Privatleben, zwischen Lehrenden und Lernenden etc.), versuchen sie eine systematische Bestandsaufnahme der Einsatzmöglichkeiten von Social Software in der Lehre. Dabei versuchen die Autoren, "...nicht die Technologie in den Vordergrund zu rücken, sondern das jeweilige Bildungsproblem. (...) Im Vordergrund ... steht also das didaktische Problem, das es zu lösen gilt und für das Social Software als Bildungswerkzeug genutzt werden kann" (S. 4, preprint).
Kursorisch geht es dann um Blogs, Wikis, Podcasts, Social Bookmarking oder Twitter zur Begleitung von Vorlesungen auf der einen, Seminaren / Übungen / Exkursionen auf der anderen Seite. Eine entscheidende Änderung scheint mehrfach auf, nämlich die Tatsache, dass es heute nicht mehr schwierig und teuer, sondern kinderleicht und kostenlos ist, etwas zu publizieren und damit ein (potenziell sehr großes) Publikum anzusprechen und (vielleicht) in einen Dialog einzutreten.
Das Fazit der Autoren: "Web 2.0 bietet einige Mehrwerte für die Gestaltung des Lehrens und Lernens an Universitäten, zusammenfassend vor allem die Möglichkeit, Partizipation, Kompetenzerleben, soziale Eingebundenheit sowie die Autonomie der Studierenden zu steigern. Jedoch darf nicht verschwiegen werden, dass die Integration von Web 2.0 in die Lehre nicht einfach zu realisieren ist, da sie mit einigen Grenzverschiebungen einhergeht" (S. 10, preprint).Als Ergänzung zu diesem Aufsatz eignet sich das Dossier "Web 2.0 in der Bildungsarbeit", das Jöran Muuß-Merholz für die Website der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstellt hat und das sich durch größere Praxisnähe auszeichnet.
Wichtige Aspekte, die in unseren Seminaren zum Thema "Web 2.0 in der Lehre" im Mittelpunkt stehen, werden übrigens in beiden Fällen nicht angesprochen, etwa alle Fragen des persönlichen webbasierten Wissensmanagements, der Arbeitsorganisation oder der Recherche mit Web 2.0-Tools...
Zum Bloggen motivieren
Nach mehreren Postings zu den Gründen, warum es sich lohnt zu bloggen, geht es in dem Interview mit der New Yorker Lehrerin Ileana Jimenez beim Aspen Ideas Festival um die Gründe dafür, warum sie ihre SchülerInnen zum Bloggen anhält. Die Aussagen des Interviews untermauern auch nochmals, was ich an Erfahrungen mit einem seminarbegleitenden Blog festgehalten hatte. Es stammt von der Website des Magazins "the Atlantic" ("Why An English Teacher Introduced Her Class to the World"):
Dienstag, 26. Juni 2012
Beispiel für einen Blog zur Seminarbegleitung
Seit einigen Semestern halte ich an der PH Ludwigsburg eine Veranstaltung zum Themenbereich "Web (2.0), Medienkompetenz, (politische) Bildung" (mit wechselnden Titeln und Schwerpunkten). Hierzu habe ich einen Blog eingerichtet, der die Seminare semesterübergreifend begleitet.
Auch wenn der Erfahrungsschatz noch überschaubar ist, lässt sich doch eine Zwischenbilanz ziehen, die rundweg positiv ausfällt:
Auch wenn der Erfahrungsschatz noch überschaubar ist, lässt sich doch eine Zwischenbilanz ziehen, die rundweg positiv ausfällt:
- Es entsteht nach und nach eine ordentliche Ressource zu dem Themengebiet, auf die in jedem neuen Semester aufgebaut werden kann.
- Rund 10% der Studierenden posten regelmäßig, wenn sie auf relevante Inhalte stoßen, weitere rund 20% posten gelegentlich, der Rest selten oder gar nicht. Die Postings beleben die Lehrveranstaltung.
- In bescheidenem Maße, aber immerhin, wird der Wochenrhythmus zugunsten einer kontinuierlichen Beschäftigung mit der Thematik aufgehoben.
- Auch als Seminarleiter stößt man durch die Postings der Studierenden immer wieder auf Neues und Interessantes.
- Seminararbeiten (Beispiele) werden nicht mehr wie bisher, sondern als ausführliche Blog-Postings verfasst. Die Qualität der Arbeiten hat sich dadurch verbessert (vermutlich, weil die Motivation größer ist, wenn man für ein Publikum schreibt).
- Seminararbeiten nützen anderen, statt in der Schublade des Seminarleiters zu verschwinden.
- Es besteht die Möglichkeit, im Blog auch größere Projektergebnisse zu veröffentlichen (Beispiel: Wikipedia verstehen).
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