Nach mehreren Postings zu den Gründen, warum es sich lohnt zu bloggen, geht es in dem Interview mit der New Yorker Lehrerin Ileana Jimenez beim Aspen Ideas Festival um die Gründe dafür, warum sie ihre SchülerInnen zum Bloggen anhält. Die Aussagen des Interviews untermauern auch nochmals, was ich an Erfahrungen mit einem seminarbegleitenden Blog festgehalten hatte. Es stammt von der Website des Magazins "the Atlantic" ("Why An English Teacher Introduced Her Class to the World"):
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Dienstag, 3. Juli 2012
Montag, 2. Juli 2012
Motivationen zum Bloggen, Fortsetzung
Jason O'Mahony hat heute ein Posting mit dem Titel "Thoughts on Blogging" veröffentlicht, das unsere bisherigen Überlegungen zum Thema ergänzt. Sein Fazit:
"Is blogging worth it? If, like me, you carry a notebook around with you and always have a few draft blogs knocking around in your head, yes it is. It’s the cheapest form of therapy you’ll ever find."
Dienstag, 26. Juni 2012
Motivationen zum Bloggen
Angeregt durch das Posting der Kollegin, die danach fragt, wie man sich (dauerhaft) zum Bloggen motivieren kann, habe ich im letzten Beitrag von meinen Erfahrungen mit einem seminarbegleitenden Blog berichtet. Aus der dortigen Zwischenbilanz ergeben sich schon einige Ansatzpunkte für Motivationen, die allerdings weniger auf der persönlichen Ebene zu verorten sind, die die Kollegin im Blick hatte. Hierzu möchte ich in diesem Posting etwas ergänzen.
Bloggen heißt für mich auch und nicht zuletzt, meine Gedanken zu einer Sache, einem fertig gelesenen Buch, einer Diskussion zu ordnen und geordnet abzulegen, nämlich in Form eines Blog-Postings. Früher hätte ich mir vielleicht handschriftlich Notizen gemacht (und diese dann so abzulegen versucht, dass ein Wiederfinden nicht von vornherein ausgeschlossen werden musste). Dabei ist es ein schöner Nebeneffekt, dass möglicherweise andere von diesen Notizen profitieren, dass ich also - ähnlich wie beim Social Bookmarking - angesichts der Informationsflut Kurator-Dienste leiste.
Ein Beispiel: Unlängst habe ich das neue Buch "Net Smart" von Howard Rheingold gelesen, das sich mit dem für mich unmittelbar einschlägigen Thema befasst, was digital literacy heute umfasst und v.a. wie digital literacy unterrichtet werden könnte. Nach der Lektüre habe ich einige interessante Gedanken aus dem Buch in Form eines Postings festgehalten. Das war für mich persönlich nützlich und hat vielleicht bewirkt, dass andere auf dieses empfehlenswerte Buch aufmerksam wurden - eine win-win-Situation also...
Bloggen heißt für mich auch und nicht zuletzt, meine Gedanken zu einer Sache, einem fertig gelesenen Buch, einer Diskussion zu ordnen und geordnet abzulegen, nämlich in Form eines Blog-Postings. Früher hätte ich mir vielleicht handschriftlich Notizen gemacht (und diese dann so abzulegen versucht, dass ein Wiederfinden nicht von vornherein ausgeschlossen werden musste). Dabei ist es ein schöner Nebeneffekt, dass möglicherweise andere von diesen Notizen profitieren, dass ich also - ähnlich wie beim Social Bookmarking - angesichts der Informationsflut Kurator-Dienste leiste.
Ein Beispiel: Unlängst habe ich das neue Buch "Net Smart" von Howard Rheingold gelesen, das sich mit dem für mich unmittelbar einschlägigen Thema befasst, was digital literacy heute umfasst und v.a. wie digital literacy unterrichtet werden könnte. Nach der Lektüre habe ich einige interessante Gedanken aus dem Buch in Form eines Postings festgehalten. Das war für mich persönlich nützlich und hat vielleicht bewirkt, dass andere auf dieses empfehlenswerte Buch aufmerksam wurden - eine win-win-Situation also...
Beispiel für einen Blog zur Seminarbegleitung
Seit einigen Semestern halte ich an der PH Ludwigsburg eine Veranstaltung zum Themenbereich "Web (2.0), Medienkompetenz, (politische) Bildung" (mit wechselnden Titeln und Schwerpunkten). Hierzu habe ich einen Blog eingerichtet, der die Seminare semesterübergreifend begleitet.
Auch wenn der Erfahrungsschatz noch überschaubar ist, lässt sich doch eine Zwischenbilanz ziehen, die rundweg positiv ausfällt:
Auch wenn der Erfahrungsschatz noch überschaubar ist, lässt sich doch eine Zwischenbilanz ziehen, die rundweg positiv ausfällt:
- Es entsteht nach und nach eine ordentliche Ressource zu dem Themengebiet, auf die in jedem neuen Semester aufgebaut werden kann.
- Rund 10% der Studierenden posten regelmäßig, wenn sie auf relevante Inhalte stoßen, weitere rund 20% posten gelegentlich, der Rest selten oder gar nicht. Die Postings beleben die Lehrveranstaltung.
- In bescheidenem Maße, aber immerhin, wird der Wochenrhythmus zugunsten einer kontinuierlichen Beschäftigung mit der Thematik aufgehoben.
- Auch als Seminarleiter stößt man durch die Postings der Studierenden immer wieder auf Neues und Interessantes.
- Seminararbeiten (Beispiele) werden nicht mehr wie bisher, sondern als ausführliche Blog-Postings verfasst. Die Qualität der Arbeiten hat sich dadurch verbessert (vermutlich, weil die Motivation größer ist, wenn man für ein Publikum schreibt).
- Seminararbeiten nützen anderen, statt in der Schublade des Seminarleiters zu verschwinden.
- Es besteht die Möglichkeit, im Blog auch größere Projektergebnisse zu veröffentlichen (Beispiel: Wikipedia verstehen).
Dienstag, 19. Juni 2012
Sich zum Bloggen motivieren
Mal eine Frage: Wie hält man sich selbst "interessiert" am Bloggen? Ich hatte mal versucht, ein Blog über eine besondere persönliche Zeit zu führen - so als persönliches Tagebuch. Nach etwa drei Tagen war das irgendwie nur noch nervig. Vielleicht ist das ja bei Fachthemen anders - aber gibt es auch eine Taktik, sich interessiert zu halten?
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